Projektnummer
0055148
Zusammenfassung
Zur bürgerlichen Gesellschaft der Neuzeit gehört seit der Epochenwende um 1800 ein politischer Totenkult, der den Tod des Soldaten politisierte und nationalisierte. Das Gedenken an den gefallenen Bürger wurde individualisiert, in Denkmälern verfestigt und mit öffentlichen Riten memoriert. Analysiert werden die Denkmäler und gesellschaftlichen Erinnerungspraktiken für tote Soldaten von 1813 bis heute. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den politischen Legitimationsmustern für den Tod des Soldaten. In der Bundesrepublik setzte sich in den Jahrzehnten nach 1945 im Unterschied zu fast all...
Projektinformationen
Status:
Beendet
Startdatum:
01.05.2012
Enddatum:
31.10.2013
Fördersumme:
142.500 €
Profilbereich:
Beendete Förderinitiativen
Förderinitiative:
Pro Geisteswissenschaften
Ausschreibung:
opus magnum